Spanienfreizeit – Unseren Jugendlichen geht es gut

Das Badische Tagblatt berichtet in seiner heutigen Ausgabe, dass bei dem Anschlag in Barcelona auch Jugendliche aus unserer Gemeinde verletzt wurden. In der Tat war unsere Gruppe unmittelbar am Anschlagsort, der Flaniermeile Las Ramblas. Glücklicherweise sind heute alle körperlich wieder wohl auf. Zwei haben die Nacht zur Beobachtung im Krankenhaus verbracht, nachdem sie in der dem Anschlag folgenden Panik gestürzt waren. Sie werden gerade aus dem Krankenhaus entlassen.

Nicolai Hasch, der Freizeitleiter, geht derzeit davon aus, dass die Freizeit in Spanien weitergeht, sicherlich hat die Gruppe aber einiges aufzuarbeiten. Die Freizeitleitung hat ebenso Kontakt zu den Eltern wie zu externer Hilfe, beispielsweise durch Notfallseelsorger und dem auswärtigen Amt.

Am meisten ist unserer Gruppe gedient, wenn Sie für die Gruppe beten und ihnen noch Ruhe gönnen. Aufgrund der Sperrung der Innenstadt war die Gruppe erst gegen 6 Uhr zurück im Hotel.

Die Gruppe besteht aus 45 Personen im Alter von ca. 15 bis 30 Jahren. Etwa die Hälfte der Personen ist bereits volljährig. Viele der Teilnehmer sind Mitarbeiter der Petrusgemeinde auf Freizeiten und in Jugendgruppen.

Aktualisierung 19.08.2017

Der ursprüngliche Bericht in der Zeitung sprach von vier Verletzten. Von unserer Gruppe wurden drei verletzt, nur zwei davon blieben für eine Nacht im Krankenhaus. Das Hotel, in dem unsere Gruppe wohnt, hat einen FSJ’ler, der die Gruppe auf ihrem Ausflug nach Barcelona begleitete. Er wurde ebenfalls leicht verletzt.

Die Gruppe hat einstimmig beschlossen, die Freizeit fortzusetzen. Das Geschehene wird mit Hilfe einer externen Psychologin aufgearbeitet.

Pressekontakt: martin.kirchner@petrusgemeinde-rastatt.de

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